Kruste.
Backstube Ferchner. Sauerteig, Brezn und Kaffee in Giesing.
Um sieben geht die Tür auf.
Bis dahin ist die Nacht schon vorbei. Der Sauerteig steht seit dem Vorabend, der Ofen brennt seit zwei, die ersten Brezn liegen um fünf auf dem Blech. Wer morgens kommt, bekommt das Brot noch warm.
Eine kleine Bäckerei mit Café in Giesing: Brot aus Sauerteig, Laugengebäck, Kuchen, am Wochenende Hefezopf. Dazu Kaffee und vierzehn Plätze.
Dienstag bis Sonntag geöffnet, montags ist der Ofen aus.
Die Nacht davor
- 22 Uhr. Der Sauerteig bekommt frisches Roggenmehl und Wasser und ruht über Nacht.
- 2 Uhr. Der Steinofen wird angeheizt. Die Teige werden geteilt, rund geformt und in Körbe gelegt.
- 4 Uhr. Die ersten Laibe gehen in den Ofen, rund eine Stunde bei fallender Hitze.
- 5 Uhr. Die Brezn: kurz durch die Lauge, grobes Salz darauf, ab aufs Blech.
- 7 Uhr. Die Tür geht auf. Das Brot ist noch warm.
Die Tafel
Was an welchem Tag aus dem Ofen kommt. Tippen Sie auf einen Tag.
Dienstag, 7 bis 18 Uhr
- Giesinger Laib Roggensauerteig
- Dinkelkruste
- Laugenbrezn
- Semmeln
- Käsekuchen
Zwetschgendatschi gibt es von August bis Oktober.
Samstag und Sonntag: Zopf.
Den Hefezopf flechten wir nur fürs Wochenende, mit Butter, Hagelzucker und Mandeln. Sonntags ist er oft gegen zehn vergriffen. Vorbestellen bis Freitag, 12 Uhr, am Telefon oder an der Theke.
Die Brezn gibt es jeden Tag: rösche Ärmchen, ein weicher, aufgesprungener Bauch, grobes Salz.
Vierzehn Plätze.
Zehn an kleinen Tischen, vier an der Fensterbank. Zum Kaffee gibt es, was die Theke hergibt: eine Brezn mit Butter, ein Stück Käsekuchen, im Herbst Datschi vom Blech.
Gehört an der Theke
- „Die Brezn ist um sieben noch warm.“
- „Samstags hole ich den Zopf. Sonntags gibt es keinen mehr.“
- „Vierzehn Plätze, und trotzdem findet man meistens einen.“
| Montag | Ruhetag |
|---|---|
| Dienstag | 7 bis 18 Uhr |
| Mittwoch | 7 bis 18 Uhr |
| Donnerstag | 7 bis 18 Uhr |
| Freitag | 7 bis 18 Uhr |
| Samstag | 7 bis 14 Uhr |
| Sonntag | 8 bis 12 Uhr |